Weißabgleich

von Ralf Knöringer am 23.03.2010 · 0 Kommentare

in Glossar

Abstimmung einer Digitalkamera auf die jeweilige Lichtart (Farbtemperatur, in Kelvin gemessen).

Licht besitzt unterschiedliche Farbtemperaturen, die abhängig von der Lichtquelle und der Beleuchtungsituation dafür sorgen, dass die Szenen sehr unterschiedlich aussehen können. Während bei abendlichem Kerzenschein rötliche Töne dominieren, sorgt das strahlende Licht der Mittagssonne für eine „kühlere“ Farbgebung. Die Aufnahme eines weißen Blatt Papiers würde also im ersten Fall zu einem gelblichen Ergebnis führen, während es bei mittäglicher Aufnahme eher bläulich wirken würde.

Digitalkameras besitzen zur Korrektur dieses Effekts einen so genannten „Automatischen Weißabgleich“, der dafür sorgen soll, dass Weiß in unterschiedlichen Situationen auch Weiß aussieht. Meist ist ein manuell eingestellter Weißabgleich aber genauer. Zum einstellen des Manuellen Weißabgleich (engl. white balance, WB) wird z.B. ein weißes Styropor oder ein anderer weißer Gegenstand (der keine optischen Aufheller beinhaltet) im zu verwendeden Licht fotografiert und stellt dann dieses Foto der Kamera als Referenzfoto für weiß zur Verfügung.

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